27. November 2016

Ein Einhorn für meine beste Freundin

Irgendwann wird Instagram einmal mein Untergang. Dort finde ich sooo viele Ideen, dass ich mit Nachmachen gar nicht mehr hinterher komme. Daher stammt auch die Inspiration für die heutige Torte.

Meine Beste hatte Geburtstag und sich eine Einhorntorte gewünscht. Dabei ist das raus gekommen:


Unter der Fondanthülle versteckt sich eine Milchmädchentorte klick. Für die Höhe von 16 cm und einen Durchmesser von 20 cm brauchte ich die doppelte Menge und bekam daraus 32 Böden!

19. November 2016

Eine Cars-Torte zum 5. Geburtstag

Heute durfte ich zum 5. Geburtstag die 6. Torte für Moritz machen. Die 6.??? Ja genau - stimmt. Eine Tauftorte war auch noch dabei. Quasi begleiten meine Torten Moritz schon sein ganzes Leben! ♥

Für heute sollte es eine Torte mit Cars sein. Und das ist draus geworden:


Unter dem Fondant verstecken sich fünf Lagen meines Basisrezeptes mit etwas Vanille und eine Erdbeer-Mascarpone-Füllung. Beide Rezepte findet Ihr in meinem Rezepte-Verzeichnis.

Die Böden habe ich mit jeweils 3 Eier auf einem Backblech gebacken und dann einmal in der Mitte durchgeschnitten, sodass ich mit einem Mal Backen gleich 2 Böden hatte. Eigentlich hätte ich alle 6 Böden gerne verwendet, aber dafür hat die Füllung nicht ausgereicht. Und damit soll man ja bekanntlich nicht geizen. Aber auch mit 5 Lagen Kuchen kam die Torte auf 9 cm Höhe ohne Kakteen und Auto.



Das Logo entstammt wieder meinem Lebensmitteldrucker. So originalgetreu bekomme ich das von Hand nie im Leben hin!

Lieber Moritz, alles Liebe zu Deinem 5. Geburtstag. Lass Dich tüchtig feiern und reich beschenken!

In diesem Sinne: "Cake it easy", Eure

12. November 2016

Zu Gast beim Kuchenbäcker

Ich weiß, ich bin sehr spät dran mit meinem Post über die tolle Einladung vom Kuchenbäcker - klick. Aber falls Ihr es noch nicht wisst, der Tobi hat ein ganz tolles Backbuch herausgebracht: "Bake and the city". Wenn das nicht Anlass genug ist für eine Feier, dann weiß ich es auch nicht.

So war ich auch eingeladen, Ende September nach Frankfurt zu fahren und bei der Buch-Release-Party neben ganz vielen anderen tollen Bloggern mit von der Partie zu sein. Gerade zu der Zeit war mein Bandscheibenvorfall im Nacken besonders akut, so bin ich mit der Bahn hingefahren und mein Mann hat mich spät abends wieder abgeholt. Von dem Abend selber gibt es heute leider nur Smartphonefotos, die Kamera habe ich schlicht und einfach zu Hause vergessen. :)


6. November 2016

Buchrezension "I love Backen" und daraus Fürstätter Krustenbrot

Heute habe ich Euch mal wieder ein Backbuch mitgebracht, das gut und gerne als Basisbackbuch durchgehen kann. Bereits an dieser Stelle möchte ich mich beim ZS Verlag - klick - für die Überlassung eines Exemplares herzlich bedanken!

Beim ersten Durchblättern stand für mich schon fest, womit ich das Buch testen würde. Denn das Brot lachte mich dermaßen an - ich konnte einfach nicht anders! Wenn ich Euch mein Bild zeige, werdet Ihr mich sicherlich verstehen.


29. Oktober 2016

Herbstzeit ist Apfelzeit

Und genau aus dem Grund habe ich mal wieder einen Apfelkuchen gebacken. Genauer gesagt eine Apfel-Zimt-Torte. Die war so lecker, die darf ich Euch nicht vorenthalten. Allerdings muss die Torte über Nacht ruhen und Ihr solltet das bei der Planung berücksichtigen.

Ihr braucht für eine 28 cm Springform:

  • 250 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 kg Äpfel
  • 1 l Apfelsaft
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
  • 100 g Zucker
  • 600 ml Schlagsahne
  • 2 TL Zimt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 3 Päckchen Sahnesteif
Den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Boden die ersten 5 Zutaten miteinander zu einem Teig verkneten und in eine gefettete Springform geben. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand bilden.

23. Oktober 2016

Es wurde duster zum 17. Geburtstag meines Sohnes...

... denn es sollte eine Torte zum Thema "Dark Souls 3" sein, sein liebstes Game an der Playstation. Und was tut man nicht alles für die Kinder.

Da das Thema an sich schon eher duster war, konnte ich auch den Vorlieben meines Sohnes bei den Zutaten folgen: Schokolade, Schokolade, Schokolade.

Für den Schokokuchen habe ich - mal wieder - mein Basisrezept hergenommen mit 6 Eiern und Kakao. Viel Kakao. Klick.

Bei der Ganache habe ich mich für 80 %-ige Zartbitterschokolade entschieden und zur heißen Sahne noch 2 kleine Röhrchen Rumaroma hinzugefügt. So bekam das ganze eine trüffelige Note.

Allerdings ist Ganache mit 80 %-iger Schokolade etwas schwierig in der Handhabung. Denn sie wird sehr schnell sehr fest - zu fest zum Spritzen, was mir zwei geplatzte Spritzbeutel und eine Küche, die nach Grundreinigung schrie, verraten haben. Dauert es sonst mehrere Stunden, bis Ganache fest ist, war es hier nicht mal eine Stunde auf der Fensterbank!!! Ich habe zwischendurch die Ganache immer wieder in der Mikrowelle sekundenweise geschmeidiger gemacht. Als Tipp: nach 10 Sekunden war sie wieder komplett flüssig!!!

16. Oktober 2016

Buchrezension "Süßes Brot" und daraus Vollkorn-Challa

Wenn besonders liebe Bloggerkollegen ein Buch herausbringen, ist es mir immer eine ganz besonders große Freude, Euch diese vorzustellen. Und wenn das Buch dann noch so toll ist wie das von Kevin, dann macht es mir doppelt so viel Spaß. An dieser Stelle bereits ein herzliches Dankeschön an den Topp-Verlag - klick -, dass sie mir ein Exemplar überlassen haben!

Soll ich Euch Appetit auf ein süßes Brot machen??? Das Rezept dafür verrate ich Euch am Ende des Posts!

Aber jetzt schauen wir gemeinsam in das Buch von Kevin rein:

Die Widmung von Kevin ist die Krönung des tollen Buches!

Was schreibt der Verlag dazu?

So viel süße Brotvielfalt zum Backen gab's noch nie
Brot - so vielseitig, so überraschend - so süß. Ja, Brot kann auch süß. Und wie. Das setzt der Autor und Foodblogger Kevin Buch in diesem wunderbaren Brotbackbuch gekonnt in Szene. Aus seiner Liebe zu Hefeteig entstehen Orangenbuchteln, Zupfbrot oder Cinamon Rolls.

Für die besonderen Feste im Jahr zaubert er Panettone, Christstollen und Striezel, und für den gesunden Genuss gibt es Dinkelbrioche oder Vollkorn-Challa. Wollen Sie auch süßes Brot selber backen? Vielfältige und leckere Backrezepte für Brot finden Sie in diesem Buch.


  • Brot backen: Grundlagen & Tipps
  • Teigrezepte, darunter Sauerteig, Hefeteig, Quarkteig
  • Schnelle und gesunde Backrezepte für die besonderen Feste im Jahr
Kevin Buch
Süßes Brot
Zupfbrot, Brioche und mehr für Leckermäuler
TOPP 8029
ISBN 9783772480294
Hardcover, 128 Seiten
19,7 x 25,2 cm
16,99 €


Was sage ich dazu?

I LOVE IT! Okay, das war zu erwarten, denn ich liebe Hefegebäck! Schon alleine der Duft, der beim Backen im Haus hängt... ♥

Aber das Buch ist wirklich sehr schön gemacht mit ganz tollen Bildern und leicht verständlichen Rezepten Mein Exemplar hat auch noch eine persönliche Widmung von Kevin für mich. Das macht es für mich noch wertvoller!

Unterteilt ist das Buch in folgende Kapitel:

  • Süßes Brot - meine Leidenschaft
  • Zutaten
  • Wissenswertes über Hefe
  • Backformen & Co.
  • Aus Liebe zum Hefeteig
  • Quickbread
  • Für besondere Anlässe
  • Volles Korn voraus
  • Toppings und Leckeres aus Resten
  • Erste Hilfe bei Hefeteigproblemen
  • Impressum / Über den Autor
Das die Rezepte von Kevin stammen, ist ja klar. Aber auch die Bilder sind von ihm!! Und es gibt kein Rezept ohne Bild.

Kevin hat sich den deutschen Bäckern angepasst. So wurde z. B. aus GERM Hefe, damit auch wirklich jeder versteht, was er meint. Für mich aber steht vor meinem geistigen Auge immer Germ und nicht Hefe. ♥

Jetzt will ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen und Euch das Rezept für die Vollkorn-Challa verraten. Challa ist ein traditionelles jüdisches Brot, das ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Und da ich gerade etwas auf dem Vollkorn-Trip bin, war mir klar, dass es zum Ausprobieren ein Rezept aus der Kategorie "Volles Korn voraus" sein musste. Dass es Challa geworden ist, ist nicht zuletzt dem besonderen Tipp Kevins zu verdanken.

Ihr braucht für ein Brot von ca. 900 g:
  • 210 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe/GERM (alternativ 1 Päckchen Trockenhefe)
  • 50 g + 1 EL Zucker
  • 250 g Weizenmehl
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 60 ml Olivenöl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch
Die Hefe zusammen mit 1 EL Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und etwas stehen lassen, bis sich an der Oberfläche Bläschen bilden.

Die beiden Mehlsorten und den restlichen Zucker miteinander vermischen und in eine Rührschüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden, dort hinein das Olivenöl, die Eier und das Hefewasser geben. Alles 5 - 7 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten, dabei das Salz hinzufügen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und zu einer Kugel formen. Diese in eine leicht gefettete Schüssel geben, zudecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Den aufgegangenen Teig nochmals durchkneten und in drei Teile teilen. Jeden Teil zu einer ca. 50 cm langen Rolle formen. Die drei Rollen parallel zueinander legen und an einem Ende die drei Spitzen zusammendrücken. Anschließend die Teigstränge flechten, zum Schluss die Enden zusammendrücken und etwas unterschlagen.

Die Challa auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit das Ei mit der Milch verquirlen und den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Challa mit dem Ei-Milch-Gemisch einpinseln und auf mittlerer Schiene ca. 35 - 40 Minuten goldgelb backen. Ein einfacher Test, ob das Brot fertig ist, besteht darin, auf die Unterseite zu klopfen. Wenn es sich hohl anhört, ist das Brot fertig.


Dann sollte man es eigentlich abkühlen lassen. Das ist für mich immer am schwierigsten! Denn dieser Duft!!! Und was soll ich Euch sagen, auch diesmal habe ich es nicht geschafft zu widerstehen. Schon beim Fotografieren wurde das Brot immer weniger. :)
 

Zudem ist heute noch World Bread Day 2016, an dem man einfach auch mal dankbar sein kann, dass man genug zum Essen hat und sich eigentlich darüber keine Gedanken machen muss. Ich versuche eigentlich, mir das jeden Tag vor Augen zu führen. Was für mich auch bedeutet, dass hier nichts weggeworfen wird an Lebensmitteln! Wenn das letzte Stück Brot zu trocken zum Essen ist, reicht es immer noch für Paniermehl oder für die Hühner der Nachbarn, die auch mich immer mit Eiern beglücken. 

In diesem Sinne "Cake it easy", Eure
Die Rezension schreibe ich freiwillig und ohne Vergütung nach meinem besten Wissen und Gewissen. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wider.

12. Oktober 2016

Ruck-Zuck-Pistazien-Kuchen

Ab und an überkommt es mich und ich muss sämtliche Schränke und Vorratsregale durchschauen und aussortieren. So auch jetzt zum Herbst. Dabei fiel mir eine Packung Pistazien in die Hände. Ich kann noch nicht mal mehr sagen, wofür ich die je gekauft habe! Aber wegwerfen ist nicht und sie standen kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Also habe ich sie verbacken, was auch sonst?

Da ich nur eine kleine Tüte da hatte, wurde es auch nur ein kleinerer Kuchen in einer Gugelhupfform für halbe Rezeptmengen. Wenn Ihr einen normal großen Gugelhupf verwendet, solltet Ihr die Zutaten verdoppeln:

Ihr braucht für eine kleine Form:

  • 2 Eier
  • 100 g braunen Zucker
  • 100 ml Rapsöl
  • 100 ml Milch
  • 100 g Pistazien
  • ein Schnapsglas voll Rum
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • evtl. Puderzucker und Milch für einen Guss
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine kleine Gugelhupfform gründlich fetten.